Sommerpause beim Bildungswinter

Alle Präsentationen und zur Verfügung gestgellten Dossiers sind unten auf dieser Seite im Archiv abgelegt.

Vergangene Bildungswinter (Archiv)

Sterben begleitet das Leben. Für seine Lieben sorgen ist spätestens dann wichtig, wenn man nicht mehr allein durchs Leben geht. Darum sollte man gut Bescheid wissen, wenn es ums Vererben geht. Nur wenn wir uns damit auseinander setzen, passiert nach unserem Ableben das, was wir uns wünschen, respektive das was von gesetzeswegen festgelegt wird. 

Güter- und Erbrecht sind zwei wichtige Bereiche des Rechts, die sich mit der Vermögensverteilung auseinandersetzen.

Güterrecht regelt die Vermögensverhältnisse zwischen Ehepartnern während der Ehe. Erbrecht hingegen regelt die Erbfolge nach dem Tod einer Person.

►Ein wichtiger Teil der Zeit wird für die konkreten Fragen der Teilnehmenden sein.

Referenten:
Stefan Hofstetter, Notar – Notariat, Grundbuch- und Konkursamt Wald ZH
Stefan Juric, Notar Stv. – Notariat, Grundbuch- und Konkursamt Wald ZH

Powerpoint-Präsentation: Vortrag_Güter- und Erbrecht 2026_neu

Patientenverfügung/ Vorsorgeauftrag

Das Referat beleuchtete das Wichtigste zur Patientenverfügung und zum Vorsorgeauftrag. So ist sind wir und unsere Angehörigen für die Herausforderungen von morgen bestens gerüstet:
Referat Patrizia Kalbermatten vom 20.01.2026

Hier geht es direkt zu den Vorlagen 
der Stiftung Gesundheitskompass: https://gesundheitskompass.ch/patientenverfugungen-vorsorgedossier/

 

«Künstliche Intelligenz für alle!? – 4. Dezember 2025
Referat von Christa Schmid-Meier, MA, Expertin für Künstliche Intelligenz

Der Vortrag zeigte, was unter Künstlicher Intelligenz zu verstehen ist und wo sie uns heute bereits im Alltag begegnet. KI bezeichnet Computersysteme, die Aufgaben übernehmen, für die früher menschliche Fähigkeiten nötig waren, zB. Texte schreiben, Sprache verstehen oder Bilder analysieren. Anhand konkreter Beispiele wurde erläutert, was KI heute leisten kann: Unterstützung bei medizinischen Diagnosen, Navigationshilfen, automatische Übersetzungen oder digitale Assistenzsysteme. Aber: KI denkt nicht, hat keine Gefühle und übernimmt keine Verantwortung, sondern sie berechnet Wahrscheinlichkeiten und kann deshalb Fehler machen oder falsche Informationen erzeugen.

Herausfordernde Fragen betreffen Datenschutz, Verlässlichkeit von Informationen und was diese Automatisierung an gesellschaftlichen Veränderungen mit sich bringt. Entscheidend ist ein informierter und kritischer Umgang mit den Möglichkeiten und Grenzen von Künstlicher Intelligenz.

Flyer Künstliche Intelligenz 4. 12.25def.

Altern als Chance

Heidi Witzig referierte an diesem Nachmittag nicht, sondern erzählte aus ihrer Erfahrung frisch von der Leber weg, wie gutes Leben im Alter gelingen kann: Sich zu hinterfragen: Was lässt mich lebendig fühlen; wo spüre ich mein eigenes Feuer, was nährt mich? Sind es Beziehungen, das gemeinsame Engagement oder eine Tätigkeit, die mir besonders Freude macht? Um das Alter als „süsse“ statt „bittere Person“ zu erleben, gelte es auch, die eigenen Schattenseiten zu sehen und zu akzeptieren, sowie Schweres, nicht Gelebtes zu betrauern. So in Kontakt mit sich selbst und anderen zu sein, forme die Persönlichkeit und bringe Ausstrahlung und Reife zum Ausdruck.

Flyer Altern als Chance

29. Januar 2025 
Das Thema Gewalt und Konflikte im Alter betrifft uns alle, als direkt Betroffene, als Angehörige, als Nachbarinnen, Freundinnen, Töchter oder Söhne. Frau Evelyn Kubatz Bachmann von der unabhängigen Fachstelle für das Alter UBA wird ein Referat halten. Von der Fachstelle Alter in Wald wird die Altersbeauftragte Christine Gasser, sich und ihre Aufgabe vorstellen.

Die «Frauen Wald» sind heute ein ehrenamtlich organisierter Verein mit dem Ziel, sich in Wald als Frau vernetzen und austauschen zu können. Dahinter stecken, auch wenn sie heute vielleicht weniger sichtbar sind wie noch vor 60 Jahren, wichtige Forderungen. In dem Vortrag wird die Geschichte von Frauenvereinen in der Schweiz und insbesondere der «Frauen Wald» erzählt. Was waren die ersten Ideen als der Verein gegründet wurde und wie hat er sich bis heute verändert? Es wird nicht nur einen historischen Rückblick, sondern auch einen Ausblick mit aktuellen Gedanken in einer gemeinsamen Diskussion geben.

Am 7. Oktober 2024 von Dora Meier

Dora und ihr Mann Ruedi reisen seit 2010 immer wieder nach Tansania und leisten dort vor Ort Hilfe, die ankommt. Da wird genäht, gekocht und sogar ein Fussballplatz wurde gebaut.

Bei dieser Bilderreise gibt Dora uns einen Einblick in das allgemeine Alltags- und Familienleben in Tansania. Sie zeigt das Engagement von Grosseltern für ihre, bei ihnen aufwachsenden Enkel. Oft sind deren Eltern an Aids und anderen Krankheiten oder Unfällen verstorben. Ohne Grossmütter ginge es oft nicht.

Ihr bekommt einen Eindruck, was ältere Menschen in Tansania leisten und was sie zum Gelingen der Gesellschaft und für das Gesundheits- und Sozialsystem beitragen.

 

Am 27. Februar 2024 kommt je eine Vertreterin der Frauendachverbände Schweizerischer Gemeinnütziger Frauen SGF und Schweizerischer Katholischer Frauenbund SKB nach Wald und berichten über ihre Arbeit, die sie für die Frauen und deren Vereine im sozialen, politischen, kulturellen oder Bildungsbereich leisten.

Frau Fehrensen ist Co-Präsidentin des SGF, und Frau Sarah Paciarelli ist Kommunikationsbeauftragte des SKF und zuständig für Bildung und Politik.

Von und mit Lisa Hendson

Ein Vortrag von Lisa Henson für Eltern, Grosseltern und Interessierte zum Thema «Entwicklung der sexuellen Liebesfähigkeit» und wie Eltern und Grosseltern diese Reifeentwicklung bei ihren Kindern und Jugendlichen optimal begleiten können

Lisa Henson arbeitet in selbständiger Praxis im Zürcher Oberland in den Bereichen Trauma-Heilung, integrative Prozessbegleitung und Beratung in sexuellen Beziehungsthemen. Ursprünglich Primarlehrerin hat sie später ein Studium in Transpersonaler Psychologie und Aus- und Weiterbildungen im Bereich Körperarbeit, Heilung von Schock-, Entwicklungs- und Bindungstrauma (NARM, SE) und Sexualberatung (IBP) absolviert. Sie bietet neben der Einzelberatung unter anderem Vorträge und Kurse für Eltern/Grosseltern/Pädagog:innen an zu Themen rund um die Begleitung der sexuellen Reifeentwicklung von Kindern und Jugendlichen.

Das Ziel des Vortrags von Lisa Henson war es, Verständnis zu fördern für die Entwicklung unserer Liebesfähigkeit und Sexualität, Erwachsene in ihrem Vertrauen zu stärken, Kinder und Jugendliche in dieser Entwicklung (körperlich, emotional, seelisch-geistig) kompetent und selbstsicher begleiten zu können. Dazu bedarf es der Auseinandersetzung mit Sexualität und Liebe – nicht zuletzt bei sich selber – und den damit verbundenen gesellschaftlichen und persönlichen Themen.

Lisa Henson gab im Vortrag einen Überblick über die Reifestufen der sexuellen Entwicklung (gemäss W. Poppeliers u.A.) von der Zeugung bis ins Erwachsenenalter. In jeder Stufe wird Anderes von den Erwachsenen gefordert, damit schliesslich die Reifung zu einem selbstregulierten, sexuell-liebenden Menschen geschehen kann. Beispielsweise beginnen im Alter zwischen 3 und 6 Jahren Kinder ein Bewusstsein für ihr Geschlecht und ihre Genitalien zu entwickeln. Da wird geforscht, ausprobiert und unschuldig-neugierig gefragt. Dabei wollen Jungs und Mädchen unterschiedlich von ihren Müttern und Vätern gespiegelt werden.  In einem kleinen Rollenspiel werden Möglichkeiten einer guten Spiegelung durch die Erwachsenen aufgezeigt. Zur Pubertät erwähnt Lisa Henson beispielsweise, wie wichtig nicht nur die 1.Mens für die Mädchen als Zeichen der Fruchtbarkeit und des Frau-Werdens, sondern auch der 1. Samenerguss für die Knaben als Zeichen der Zeugungsfähigkeit und des Mann-Werdens ist und wie Beiden würdigend begegnet werden kann.

Lisa Henson bereicherte ihren Vortrag mit vielen Bildern und einem Rollenspiel. Sie lud zu kurzen Übungen und Diskussionen/Fragen rund um die angesprochenen Themen ein. Es entstanden dabei angeregte Diskussionen.

 

Frau Dr. med. Michaela Lombardi
Rosengarten Frauenpraxis AG
Standort Wald 
Jonastrasse 18
8636 Wald 
www.rosengarten-praxis.ch

Susan Kieser nahm sich dem Begriff Achtsamkeit an, wie er verstanden wird und wie wir Achtsamkeit in den Alltag integrieren und immer wieder herstellen können.

Regula Bockstaller sprach über Resilienz, die Widerstandskraft, die wir entwickeln bei Krisen und schwierigen Situationen.

Bericht 

Eine Töpferin geht auf Reisen

Donnerstag, 30. Januar 2020, um 19:00 Uhr, BleicheSaal, Wald
Türöffnung um 18:30 Uhr

Barbara Mero-Gafner zeigt Fotos und erzählt von ihrer Reise zu den Töpfern von Uganda.

 www.tonfinger.ch

Zwei Kinder mit Wasserkanister in Uganda

Ein Abend über die aktuelle Situation der Flüchtlinge in Europa und über das Projekt Borderfree Association

Referentin: Vanja Crnojevic , Gründerin von Borderfree Association (Zürcherin des Quartals 1/2017 der Frauenzentrale Zürich)

Es war im August 2015, als Vanja Crnojević ihr Leben komplett umkrempelte. Schuld daran: ein Bauchgefühl. Was sie für das neue Leben brauchte? 2000 Franken und einen Rucksack. «Es war, wie wenn man verliebt ist, da kann man gar nicht anders, als dem Gefühl zu folgen», beschreibt Vanja Crnojević den Moment, als sie im Fernsehen einen Bericht über die Flüchtlingskrise und die elende Situation der Menschen in Serbien und Griechenland sah. «Ich wollte nicht tatenlos zusehen, was wir mit unseren Grenzen anrichten», erzählt Vanja Crnojević, die bis dahin bei der Unia gearbeitet hatte. Ihr Ziel: Irgendwie in Preševo, Serbien, vor Ort mit anpacken. Spontan startete sie einen Spendenaufruf auf Facebook und trieb überraschend innert weniger Tage 2000 Franken auf. Vor der Abreise legte sie sich ihren allerersten Rucksack zu. «Ich besass nur schicke Ledertaschen. Ich war eine Tussi», so Vanja Crnojević lachend. 

Manchmal erinnert sich Vanja Crnojević in solchen Situationen an ihre eigene Flucht, als sie 1992 mit ihrer ganzen Familie ihre Heimat Bosnien verlassen musste. Den Weg, den die meist syrischen und afghanischen Flüchtlinge heute zurücklegen, fuhr Vanja Crnojević mit ihren Eltern. Von Bosnien nach Serbien und Kroatien, danach über Ungarn und Österreich in die Schweiz. 36 Stunden lang. «Meine Flucht war schlimm und hat mein Leben stark geprägt. Doch wir flohen mit einem BMW in die Schweiz. Das war eine Luxusflucht im Vergleich zu den Flüchtlingen heute.» Mittlerweile ist sich Vanja Crnojević gewohnt, über ihre persönliche Geschichte und über ihren Einsatz als Kämpferin für Flüchtlinge und Gerechtigkeit zu sprechen. Sie hält unermüdlich Referate, um auf die aktuelle Flüchtlingsproblematik in Europa und ihr Projekt aufmerksam zu machen.
Zum Bericht
 

www.border-free.ch

Vanja

Referentin: Dr. phil. Magdalen Bless, Historikerin

An diesem Abend tauchen wir in die Welt der keltischen Frauen ein. Die Kelten zählen zu den frühen Völkern Europas. Ab etwa 800 v. Chr. verbreitete sich ihre Kultur in ganz Mittel- und Westeuropa und teilweise noch darüber hinaus. Auch die Helvetier waren Kelten! Das Keltentum bildet ein wichtiges Wurzelgeflecht Europas. Später wurde es (ausser in Irland) von den Römern und dann von den Germanen überlagert. Die Kelten waren naturverbunden und handwerklich geschickt, besassen einen reichen Schatz an Erzählungen, Sagen und Mythen und auch ein differenziertes Rechtssystem. Und die Frauen? Sie waren freier, selbstbewusster und rechtlich bessergestellt als ihre „hochzivilisierten“ südlichen Nachbarinnen, die Griechinnen und Römerinnen. Mächtige Göttinnen, Feen und Elfen stärkten ihren Rücken. Es gibt zahlreiche Beispiele von allseits akzeptierten Fürstinnen, Königinnen und sogar Piraten-Anführerinnen. Vor niemandem hatten die römischen Legionäre mehr Angst als vor wehrhaften keltischen Frauen, wenn sie ihren Männern im Kampf kühn zu Hilfe eilten!
In diesem Vortrag beleuchten wir in Wort und Bild die spannende keltische Lebenswelt und die besondere Rolle der Frauen.

Zum Bericht von Karin Zollinger

Keltin im Abendrot

Referentin: Laura Kieser

Seit einiger Zeit kursieren viele Informationen von Bund und Medien zum Thema «Digitale Identität» oder auch bekannt als elektronische Identität E-ID. Es ist klar, dass dieses Thema uns Bürgerinnen und Bürger immer mehr beschäftigen wird. Doch was ist eigentlich eine «Digitale Identität» und wozu brauchen wir sie?

Zugegebenermassen ist dieses Thema nicht ganz einfach. Es fliessen ganz viele interdisziplinäre Aspekte ein und es kann sehr komplex werden. Vorausgehend, dass das grundlegende Thema «Identität» etwas sehr Persönliches ist. Das Ziel dieses Referates ist es, Licht ins Dunkle zu bringen, ergänzend durch eine offene Diskussion ohne uns dabei in rechtlichen und technischen Themen zu verlieren. Nach dem Motto, die «Digitale Identität» geht uns alle an.

Die Veranstaltung richtet sich deshalb an alle – auch an diejenigen, die das Gefühl haben bereits jetzt nur «Bahnhof» zu verstehen.

Laura Kieser

Referentin: Monica Lonoce Lange, MAS Prävention und Gesundheitsförderung, Fachfrau für Trauer und Emotionskultur

www.emotionskultur.ch

Unser Leben ist voller Veränderungen und wir müssen immer wieder Abschied nehmen; z.B. von geliebten Menschen, von verpassten Chancen oder von nicht mehr erreichbaren Zielen oder Wünschen.

Entdecken Sie an diesem Vortrag gute Wege und Möglichkeiten, wie es gelingt, Abschied zu nehmen und dadurch auch wieder neue Kraft zu schöpfen. Erfahren Sie warum es wichtig ist Trauergefühle zuzulassen. Der Vortrag gibt Ihnen Einblick in die vier Schritte eines Trauerprozesses und die Aufgaben, die es zu erfüllen gilt. Sie können Fragen stellen und sich mit anderen zum Thema austauschen.

Monica Lonoce

Montag, 25.02.2019, um 19.00 Uhr, Windegg
Referentin: Regula Meyer, Autorin, Lebensberaterin, Medium, Lehrerin, Familienfrau, …

www.regula-meyer.ch

Im Garten, beim Spazierengehen, beim Joggen – wir geniessen die freie Natur um uns herum. Plötzlich ein Tier – es hält kurz inne – und verschwindet ebenso schnell wie es gekommen ist. Ein spezieller Moment! Und wir rätseln, was das Tier uns sagen will. Nicht jede Tierbegegnung ist eine Bedeutung, die uns dringend etwas signalisiert. Hauptsächlich die spontanen, überraschenden Kontakte sind vielsagend. Es ist auch interessant, Tiere zu deuten, die Ihnen tagtäglich begegnen oder jene, die Sie sich als Haustier halten. Vielleicht kann ich Ihnen eine Idee geben, wie Sie sich das vorstellen können, wie es sein kann, dass eine zufällige Begegnung etwas mit Ihnen zu tun haben könnte.

Regula Meier