Frauen Wald – Vereinsreise vom 04. September 2025 nach Basel
Um 07.30h versammelten sich die reisefreudigen Frauen am Bahnhof um den Zug mit Abfahrt 07.38h zu nehmen. Nach knapp 2 Stunden Zugfahrt sind wir in Basel angekommen. Um in die Merino-Gärten zu kommen mussten wir eine kleinere Strecke zu Fuss gehen. Wir waren eigentlich recht zuversichtlich wegen des Wetters von wegen Regen. Leider hatte dieses dann doch andere Pläne. Nach etwa 5 Minuten konnten wir zuschauen wie eine Gewitterfront aufzog. Innerhalb weniger Minuten brach ein Gewitter über uns herein sodass wir einen Unterstand suchten. Dort warteten wir ab und zum Glück war es wirklich nur ein Gewitter sodass wir bald weitergehen konnten. Zuerst genehmigten wir uns noch einen Kaffee bevor wir uns in den Parkanlagen umsahen.
Die Merian Gärten sind im Besitz der Stadt Basel. Der Besitzer Christoph Merian hat in seinem Testament seine Frau und nach deren Tod die Stadt Basel zu seinen Haupterbinnen bestimmt. Seit 1886 setzt sich die Christoph Merian Stiftung (CMS) für den sorgfältigen Umgang mit der Natur ein. Die Merian Gärten sind das grösste Engagement der CMS.
Da es ja schon September war, war die Blütenpracht nicht mehr so üppig. Es gab aber trotzdem noch sehr viel zu schauen und zu staunen. Die Villa Merian konnten wir nur von aussen bewundern. Das Innere ist nicht öffentlich zugänglich.
Um die Mittagszeit trafen wir uns alle wieder im nahegelegenen Restaurant zum Mittagessen.
Danach sind wir wieder in die Altstadt zurück. Beim Tinguely-Brunnen haben wir uns in 3 Gruppen aufgeteilt. Unsere Gruppe ging zuerst zum Rheinufer um mit der Fähre auf die andere Seite zu gelangen. Wir gingen ein Stück dem Rheinufer entlang. Die Aussicht zurück auf die andere Seite fand ich sehr spektakulär. Die Flarzhäuser, von welchen wir eine ganze Reihe sahen, wirkten wie willkürlich zusammengebaut, so richtig ineinandergeschachtelt. Mal schmal, mal breiter und dann wieder etwas höher, dann wieder zurückversetzt. Von weitem sah es recht verwirrend aus – wenn da nur noch der richtige Eingang gefunden wird…. Über eine Brücke ging es dann wieder zurück in die Altstadt. Ich bin immer wieder beeindruckt von diesen alten Stadthäusern. Uns ist aufgefallen, dass viele in den unteren Stockwerken vergitterte Fenster haben.
Bald machten wir uns auf den Weg zum Münsterplatz, wo wir mit den anderen zusammentrafen zu einem Zvieri-Kaffee. Danach teilten wir uns wieder auf. Wir habe das Münster besichtigt und sind dann weiter durch die Stadt spaziert. Allerdings setzte dann bald der Regen wieder ein. Und diesmal war es kein Gewitter, es wollte nicht mehr aufhören. Wir beschlossen den Spaziergang abzubrechen und in der Bierhalle Zum Braunen Mutz einen trockenen Platz zu suchen. Nach Beratschlagung entschieden wir uns, die Heimreise anzutreten. Wir nahmen Kontakt zu den anderen auf und trafen uns am Bahnhof für die Rückreise. Um ca. 18.00 Uhr kamen wir wieder in Wald an.
Verena Wisniewski


